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Neuer Kabelbaum

Kabel kann man auf viele Arten verlegen.

In der Vergangenheit hat die Verkabelung häufiger zu Problemen geführt. So waren wir bei unserem Roboter Kamaro 2010 nicht nur immer wieder Kabelbrüchen auf der Spur, sondern mussten auch mit verpolt angeschlossenen Akkus kämpfen. Der neue Roboter Beteigeuze hatte dafür zunächst eine stabile, aber unübersichtlichen Verkabelung, die zudem in kürzester Zeit vor dem Wettbewerb FRE 2014 entstanden ist.

Damit ist nun endlich seit März 2015 Schluss: Beteigeuze hat einen neuen, modularen, übersichtlichen Kabelbaum erhalten.

Bei der Neuentwicklung legten wir besonderes Augenmerk auf: Modularität, die den einfachen Austausch von Komponenten ermöglicht, Erweiterbarkeit durch Extensionstecker mit allen nötigen Verbindungen hinausgeführt, Robustheit, sowie einfache Wartbarkeit. Alle Boxen sind von außen leicht zugänglich und können schnell geöffnet werden.

In dem im November 2014 entstandenen CAD Modell sehen wir, wie der Kabelbaum im conec Logowesentlichen aus 5 Modulen besteht. Die Batterie-Management-Systembox (blaue tiefer liegende Box) enthält, wie der Name andeutet, die Batterie- bzw. Powermanagement-Platine, sowie die Masterboard-Platine getaufte Einheit zur Steuerung der Hardware. Von dieser Box aus geht es über 2 D-SUB Stecker der Firma CONEC (Highpower D-SUB) in die zentrale Verteilerbox. Diese enthält Sicherungen für einzelne Abschnitte des Kabelbaums, sowie weitere D-SUB Steckverbindungen zu den Motortreibern und zur hinteren Kabelbaumbox.
An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei CONEC für das großzügige Sponsoring an D-SUB Steckern.

Die Boxen selber sind in tagelanger Handarbeit aus sorgfältig gesägten Polycarbonatplatten zusammengesetzt worden, wie man im realen Aufbau erkennen kann.

Mit dem neuen Kabelbaum haben wir eine übersichtliche und leicht zu wartende Plattform geschaffen, bei der in Zukunft einzelne Komponenten mit geringem Aufwand durch neue Revisionen ersetzt werden können.